Die Besten 3 Dezentralen Exchanges zum Tauschen & Liquidity Mining

Die Besten 3 Dezentralen Exchanges zum Tauschen & Liquidity Mining

Dezentrale Exchanges bieten einen sicheren Weg, um zu traden, ohne sich auf Drittparteien zum Beispiel zentralisierte Exchanges oder Broker verlassen zu müssen.

Das Einzige, dem du bei dezentralen Exchanges vertrauen musst, ist die universelle Sprache der Mathematik. Dies wird besonders wichtig, wenn man bedenkt, was derzeit auf den Märkten passiert, wie z.B. dass Regierungen den Zugang zu zentralen Exchanges in bestimmten Regionen einschränken oder Trading Apps wie Robinhood den Kauf bestimmter Aktien stoppen.

Dezentrale Exchanges bieten auch eine lukrative Möglichkeit, Geld für die Bereitstellung von Liquidität zu verdienen - etwas, wovon normalerweise nur einzelne große Player profitieren können, durch das Market Making System von dezentralisierten Exchanges jedoch für jeden einfach verfügbar wird.

In diesem Artikel stellen wir die 3 besten dezentralen Exchanges vor, bewertet nach folgenden Kriterien: Level der Dezentralität, Sicherheit, und Funktionalität. Als Bonus-Punkt betrachten wir auch, wie lukrativ die Bereitstellung von Liquidität für die jeweilige dezentrale Exchange ist.

Top 3 Dezentrale Exchanges - Bewertungskriterien im Detail

Level der Dezentralität:

  • Ist das gesamte Projekt Open-Source?
  • Läuft die Exchange tatsächlich dezentral als App auf deinem Rechner, oder ist sie doch zentralisiert auf einer Internetseite, die theoretisch abgeschaltet werden kann?
  • Kann der Code von den Entwicklern einfach so geändert werden?

Sicherheit:

  • Ist das Projekt turing-complete - und somit anfällig für Fehler & Hacks - oder wurden die Möglichkeiten absichtlich schmal gehalten, um höhere Sicherheit zu bieten?
  • Wurde der Code unabhängig geprüft und ist open-source?
  • Wie lange läuft die Exchange schon ohne Probleme, oder gab es sogar bereits größere Hacks?

Funktionalität:

  • Wie hoch ist die Liquidität der DEX?
  • Wie viele verschiedene Coins kann man tauschen?
  • Und wie hoch sind die Gebühren, welche dafür verlangt werden?

Bonus-Punkt: Liquidity Mining Rewards

  • Wie lukrativ ist es, selbst der DEX Liquidität bereitzustellen?

Die 3 besten dezentralen Exchanges

1. Uniswap

Uniswap ist die erste richtige dezentrale Exchange basierend auf Ethereum, und derzeit im gesamten Kryptomarkt die mit Abstand größte dezentrale Exchange. Doch Erster zu sein bedeutet in der Kryptowelt nicht auch zwingend, Bester zu sein - sehen wir uns die Analyse im Detail an:

Level der Dezentralität bei Uniswap

Uniswap basiert auf einem Ethereum Smart Contract, welcher öffentlich auf Github einsehbar ist. Das Projekt ist also schonmal open-source.

Da die gesamte Exchange einzig und allein ein Smart Contract ist, welcher einmal aufgesetzt nicht mehr geändert werden kann (und somit auch nicht verbessert oder gefixt), ist Uniswap auch nicht einfach so von den Entwicklern veränderbar. Dafür braucht es praktisch eine neue Exchange, und so existieren mittlerweile Uniswap V1, Uniswap V2 und es ist sogar bald V3 geplant. Der Dezentralität kommt diese Einschränkung jedoch auf jeden Fall zu gute.

Ein Kritikpunkt ist jedoch, dass die Exchange nicht tatsächlich dezentral und ohne Drittpartei verwendet wird (beispielsweise durch eine Software, die dein Computer selbst ausführt), sondern über eine Website läuft. Diese bietet natürlich einen Angriffspunkt und könnte heruntergenommen werden.

Dem Level der Dezentralität bei Uniswap geben wir somit also 2.0/3.0 Punkten.

Sicherheit bei Uniswap

Einer der wohl wichtigsten Aspekte jeder Exchange ist die Sicherheit - gerade wenn diese dezentral ist und Angreifer somit nicht schnell gestoppt werden können, sobald sie eine Sicherheitslücke gefunden haben.

Für Uniswap spricht auf jeden Fall, dass es das Projekt schon mehrere Jahre gibt und der Open-Source Code auch bereits mehrmals unabhängig geprüft wurde. Obwohl über Uniswap in der Vergangenheit bereits Funds gestohlen wurden, hatte dies mit der Sicherheit der auf Uniswap gelisteten Assets zu tun, und nicht mit der dezentralen Exchange selbst.

Eine Sorge besteht jedoch weiterhin, und das ist die turing-completeness von Uniswap. Da der Smart Contract auf Ethereum basiert - eine Blockchain, welche nicht speziell für die Funktionalitäten einer dezentralen Exchange ausgerichtet ist, sondern auf der alles mögliche entwickelt werden kann - ist es schwierig, alle potenziellen Sicherheitslücken zu schließen und zu erkennen. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten für potenzielle Angreifer.

Wir geben Uniswap in puncto Sicherheit somit 2 aus 3 möglichen Punkten.

Funktionalität von Uniswap

Da Uniswap die derzeit mit Abstand größte DEX (dezentrale Exchange) ist, ist auch die zur Verfügung stehende Liquidität bei den meisten verfügbaren Tradingpaaren mehr als ausreichend.

Auch in Sachen Anzahl der verfügbaren Tradingpaare kann man sich nicht beschweren. Es kann praktisch jeder problemlos einen ERC-20 Token listen, und somit sind auch die meisten Ethereum ERC-20 Token auf Uniswap verfügbar, wenn natürlich mit unterschiedlich hoher Liquidität. Alle populären Token sind jedoch auch in größeren Mengen problemlos tauschbar.

Das große Problem ist jedoch wieder, dass Uniswap auf Ethereum basiert. Die Gebühren für Transaktionen sind somit teils so hoch, dass man kaum von einer Nutzbarkeit der DEX sprechen kann - über $100 an Transaktionskosten sind für den durchschnittlichen Kryptoanleger einfach nicht tragbar.

In Sachen Funktionalität erhalt Uniswap daher wieder 2.0/3.0 Punkte.

Liquidity Mining Rewards bei Uniswap

Als möglichen Bonus-Punkt sehen wir uns die Liquidity Mining Rewards bei Uniswap an.

Diese waren vor einiger Zeit bei Launch der DEX zwar noch relativ hoch, gehen mit zunehmenden, praktisch miteinander konkurrierenden Liquiditätsbereitstellern jedoch natürlich herunter. Mittlerweile gibt es sogar nur mehr Transaktionskostenprovisionen, welche durch die vielen Liquidity-Provider nicht allzu ertragreich ausfallen.

Hier geben wir Uniswap also keinen Punkt.

Insgesamt erhält Uniswap daher eine Bewertung von 6.0 aus 10 möglichen Punkten.

2. Balancer

Entwickler des Protokolls für die dezentrale Exchange Balancer ist das gleichnamige Unternehmen Balancer Labs. Das Unternehmen wurde 2019 von Mike McDonald und Fernando Martinelli ins Leben gerufen und konnte in einer Seed Runde bereits 3 Mio. USD einsammeln. Eine detaillierte Analyse:

Level der Dezentralität bei Balancer

So wie Uniswap auch basiert Balancer auf Ethereum und bestitzt einen öffentlich einsehbaren Open-Source Code seines Protokolls.

Der Code kann nicht verändert werden und ist somit Zensurresistent, potenzielle Sicherheitslücken können jedoch ebenfalls nicht einfach geschlossen oder Funktionsupdates aufgespielt werden. Hierfür wurde erst kürzlich Balancer V2 vorgestellt, welches effizienter arbeitet und somit kostengünstiger ist.

Das große Problem ist, dass Balancer über eine von einem Unternehmen geführte Website erreicht wird - diese könnte natürlich jederzeit, auch unter Zwang, abgeschaltet werden.

Wir geben Balancer somit was die Dezentralität angeht 2 aus 3 möglichen Punkten.

Sicherheit der Balancer Exchange

In den Medien wird oft falsch berichtet, dass Balancer bereits um $500.000 USD "gehackt" worden wäre. Hierbei wurde jedoch nicht die dezentrale Exchange selbst gehackt, sondern lediglich die Schwachstelle eines gelisteten Coins ausgenutzt. Bisher läuft das Protokoll selbst ohne größere Probleme.

Der Code ist open-source und wurde auch bereits mehrmals unabhängig geprüft.

Das Problem bei Balancer ist jedoch wieder, dass es auf Ethereum basiert, und somit anfällig für Fehler & Hacks ist.

Insgesamt erhält Balancer also 2 aus 3 Punkten.

Funktionalität von Balancer

Die Liquidität der DEX ist zwar deutlich geringer als bei Uniswap, jedoch immer noch mehr als ausreichend.

Eine Besonderheit ist, dass es bei Balancer nicht nur zweipaarige Pools gibt, sondern sogar bis zu 8 verschiedene Coins in einen Pool gegeben werden können. Hier ist jedoch zu beachten, dass ein Liquidity Pool immer nur so stark wie das schwächste Glied ist: Sollte beispielsweise ein Token enthalten sein, welcher zentralisiert gemined werden kann, kann schnell der restliche Pool exploited werden.

Und obwohl Balancer auf Ethereum basiert, haben sie es mit V2 durch technische Rafinesse tatsächlich geschafft, die Gebühren etwas zu reduzieren und die dezentrale Exchange nutzerfreundlicher zu machen. Trading ist somit zwar immer noch teuer, aber wenigstens noch tragbar.

In Sachen Funktionalität erhält Balancer daher 2.5 aus 3 möglichen Punkten!

Liquidity Mining Rewards bei Balancer

Das Liquidity Mining ist bei Balancer definitiv bereits lukrativer als auf Uniswap, allein schon bedingt dadurch, dass es deutlich weniger andere Liquidity Provider gibt.

Auch absolut sind die Reward-Ausschüttungen bei Balancer zurzeit noch höher.
Man sollte jedoch auf jeden Fall beachten, dass man seine Liquidity Mining Rewards erst über das Protokoll beanspruchen muss, was wiederum Gebühren für das Ethereum Netzwerk kostet. Das kann bei Ethereum natürlich schnell mal auch sehr teuer werden.

Nichtsdestotrotz geben wir Balancer hierfür 0.5 von 1 Punkt.

Somit ist die Balancer DEX insgesamt mit 7 aus 10 Punkten zu bewerten!

3. DeFiChain

Die dezentrale Exchange, welche aus dieser Liste wohl am meisten heraussticht, ist die von DeFiChain.

Diese DEX basiert nämlich nicht auf Ethereum, sondern auf der eigens für solche Funktionalität erschaffenen DeFi Blockchain, welche ein Fork von Bitcoin ist.

Die großen Vorteile sind erhöhte Sicherheit, schnellere und günstigere Transaktionskosten sowie einfacheres Programmieren, was einen deutlich schnelleren Fortschritt ermöglicht.

Und es ermöglicht noch ein mega Feature, das bisher keine andere DEX auf der ganzen Welt anbieten kann... aber sehen wir uns alles der Reihe nach an:

Level der Dezentralität der DeFiChain DEX

So wie die restlichen dezentralen Exchanges bisher auch ist die DeFiChain DEX natürlich vollkommen Open-Source. Ja sogar der gesamte Blockchain-Code kann öffentlich auf Github eingesehen werden.

Ein wichtiger Unterschied zu den anderen dezentralen Exchanges ist jedoch, dass die DEX nicht zentralisiert auf einer Website läuft, sondern vollkommen dezentral als herunterladbare App auf deinem eigenen Computer. Somit kann die Exchange nicht gestoppt werden!

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Exchange somit sogar aktualisierbar ist und verbessert werden kann, ohne die Dezentralität zu gefährden: Ein Update der App muss von einem selbst ausgeführt und neu heruntergeladen werden, wie man es bei anderen Apps sonst auch kennt.

Die DeFiChain DEX erhält somit 3 aus 3 Punkten für das Level der Dezentralität.

Sicherheit der DeFiChain DEX

Da die DeFi Blockchain auf Bitcoin aufbaut, ist sie fundamental natürlich bereits sehr sicher. Genau wie Bitcoin auch, ist die komplette Blockchain - und somit auch die DeFiChain DEX - nämlich non-turing-complete.

Das bedeutet, dass die Funktionalität und die Entwicklungsmöglichkeiten streng auf das Nötigste für Decentralized Finance Applikationen beschränkt ist. Wo es insgesamt weniger Möglichkeiten gibt, gibt es natürlich auch weniger Angriffsmöglichkeiten! Die DEX sicher zu halten ist somit viel einfacher, als auf Ethereum, wo man praktisch gar nicht an alle potenziellen Angriffsmöglichkeiten denken kann.

Seit dem Tag des Bitcoin-Halvings im Frühling 2020 läuft DeFiChain nun bereits im MainNet (also nicht nur in einer Testumgebung, sondern tatsächlich live) ohne Probleme. Der Open-Source Code wurde auch bereits unabhängig geprüft.

Somit geben wir der DeFiChain DEX in puncto Sicherheit 3 aus 3 Punkten!

Funktionalität der DeFiChain DEX

Die non-turing-completeness von DeFiChain bedeutet keinesfalls, dass die DEX weniger Funktionalität aufweist, als andere. Im Gegenteil: gerade diese Spezialisierung ermöglicht rapiden Fortschritt und effizienten dezentralen Tausch.

Das spiegelt sich in der Funktionalität auch wieder: Nicht nur ist der Bitcoin Liquidity-Pool so groß, dass man ohne Probleme auch sehr große Summen wie $1 Millionen US-Dollar swappen könnte, ohne den Preis wirklich zu beeinflussen, sondern es ist auch die einzige DEX, welche über atomic swaps nativ Bitcoin integriert hat!

Weiter sind die Gebühren für den dezentralen Tausch gerade im Vergleich zu Ethereum verschwindend gering. Selbst bei großen Summen werden gerade mal wenige Cent an Gebühren fällig.

Und da alle großen Coins wie Ethereum, USDT, Litecoin oder sogar das richtige Bitcoin (BTC) verfügbar sind, ist man in seinem Trading ebenfalls völlig uneingeschränkt.

Die Funktionalität der DeFiChain DEX erhält daher von uns volle 3 von 3 Punkten.

Liquidity Mining Rewards bei der DeFiChain DEX

Wir wissen nun, dass die DeFiChain DEX sich hervorragend für den dezentralen Tausch von Assets eignet. Doch wie sieht es aus, wenn man als Liquidity-Provider Geld verdienen will?

Auch hier enttäuscht die DeFiChain DEX nicht und bietet unter den großen dezentralen Exchanges mit Abstand die höchsten Rewards. Selbst für die großen Pools wie Bitcoin, Ethereum oder USDT, bei denen das Coin-Risiko sehr überschaubar ist, gibt es jährliche Renditen von über +100%!

Und das beste: die Rewards werden in Echtzeit pro Block, also in etwa alle 30 Sekunden, ausgeschüttet und sind direkt verwendbar. Kein kostspieliges claimen wie bei anderen dezentralen Exchanges!

Diesen Bonus-Punkt erhält DeFiChain von uns also auf jeden Fall, und landet somit bei allen 10 aus 10 Punkten. Wow!

Fazit: Welche dezentrale Exchange ist die beste?

Unter den dezentralen Exchanges sticht die DeFiChain DEX mit ihrer echten Dezentralität, den vergleichsweise extrem geringen Gebühren und schnellen Transaktionszeiten sowie der Möglichkeit, nativ Bitcoin (BTC) zu swappen besonders heraus.

Auch als Liquidity-Provider ist die DeFiChain DEX wohl mit Abstand die lukrativste.

Wenn du von all dem profitieren willst, kannst du dir hier die DeFiChain App herunterladen und erhältst in der Reddit Community von DeFiChain Hilfe, falls du irgendwelche Fragen haben solltest.

Ansonsten findest du hier die beiden anderen vorgestellen dezentralen Exchanges Balancer und Uniswap.

Viel Spaß beim dezentralen Tausch!